Veränderungen der Sexualität und ein nachlassendes sexuelles Verlangen sind häufige Begleiterscheinungen der Wechseljahre. Viele Frauen erleben in dieser Lebensphase eine verringerte Libido, weniger Lust auf Intimität oder Schwierigkeiten, sexuelle Erregung zu empfinden.
Libidoverlust ist kein persönliches Versagen oder Zeichen mangelnder Zuneigung zum Partner. Es ist eine natürliche Folge hormoneller Veränderungen, die durch den Östrogen- und Testosteronrückgang ausgelöst werden – oft kombiniert mit körperlichen Beschwerden wie Scheidentrockenheit oder Schlafproblemen.
In meiner Privatpraxis in Wilhelmshorst biete ich ein geschütztes Umfeld für dieses sensible Thema. Gemeinsam finden wir heraus, welche Faktoren bei Ihnen eine Rolle spielen und welche Behandlungsmöglichkeiten helfen können – denn sexuelle Erfüllung und Lebensqualität sind in jedem Lebensalter wichtig.
Die sexuelle Lust wird maßgeblich von Hormonen gesteuert. In den Wechseljahren sinken mehrere für die Libido wichtige Hormone, was direkte Auswirkungen auf das sexuelle Verlangen hat.
Östrogen beeinflusst die Durchblutung der Genitalien, die Feuchtigkeit der Schleimhäute und die Sensibilität für sexuelle Reize.
Progesteron wirkt beruhigend und kann bei niedrigen Werten Stimmungsschwankungen und Ängste verstärken, die sich auf die Libido auswirken.
Mehr zu ProgesteronmangelAuch Frauen produzieren Testosteron – es ist das „Lusthormon" schlechthin. Ab etwa 40 sinkt der Testosteronspiegel stetig.
Ausführliche Informationen zu allen hormonellen Veränderungen und Symptomen in den Wechseljahren.
Zum Wechseljahre-RatgeberHormonelle Veränderungen führen zu körperlichen Symptomen, die Sexualität direkt beeinträchtigen können.
Durch Östrogenmangel wird die Vaginalschleimhaut dünner, trockener und weniger elastisch. Die natürliche Lubrikation nimmt ab.
Schmerzhafte Intimität (Dyspareunie) führt oft zu Vermeidungsverhalten und verstärkt den Libidoverlust.
Teufelskreis: Schmerz → Angst vor Schmerz → Verkrampfung → noch mehr Schmerz → weniger Lust
Libidoverlust ist nicht nur hormonell bedingt. Psychische Belastungen und Beziehungsdynamiken spielen eine wichtige Rolle.
Beruf, Familie, Pflege von Angehörigen – viele Frauen in den Wechseljahren sind mehrfach belastet. Stress senkt die Libido deutlich.
Körperliche Veränderungen (Gewicht, Haut, Haare) können das Selbstwertgefühl und die sexuelle Selbstsicherheit beeinträchtigen.
Beziehungskonflikte, Routine, unterschiedliche Bedürfnisse oder gesundheitliche Probleme des Partners können die Libido beeinflussen.
Es gibt wirksame Behandlungsansätze, die Ihre sexuelle Lebensqualität verbessern können.
Östrogen als Creme, Zäpfchen oder Vaginalring direkt vor Ort angewendet hilft gezielt gegen Trockenheit und Schmerzen.
Wasserbasierte Gleitmittel oder feuchtigkeitsspendende Vaginalcremes können sofort Erleichterung schaffen.
Sexualberatung, Paartherapie oder psychologische Unterstützung können helfen, Ängste abzubauen und neue Wege zu finden.
Nicht jede Frau benötigt eine medizinische Behandlung. In bestimmten Situationen ist eine ärztliche Beratung jedoch sinnvoll.
Wenn der Libidoverlust Sie oder Ihre Beziehung belastet und Ihre Lebensqualität einschränkt.
Wenn Geschlechtsverkehr schmerzhaft ist oder Sie Intimität aus Angst vor Schmerzen meiden.
Wenn zusätzlich Hitzewallungen, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen auftreten.
Wenn Sie Fragen haben oder einfach über das Thema sprechen möchten – ohne Zeitdruck und in vertrauensvoller Atmosphäre.
Vereinbaren Sie einen Termin für eine vertrauliche Beratung in meiner Privatpraxis in Wilhelmshorst.
16:00 – 20:00 Uhr
und nach Vereinbarung
8:00 – 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Termine nach Vereinbarung
Dr. med. Marcus Fischdick
Privatpraxis Wilhelmshorst
Föhrenhang 14a
14552 Michendorf (Wilhelmshorst)
Gut erreichbar aus Potsdam, Berlin und Brandenburg